Evaluationsergebnisse aus dem Bericht

Sowohl in den abendlichen Reflektionsrunden als auch bei einem Auswertungstreffen am Ende des Projektes gab es die Möglichkeit Kritik zu äußern, Wünsche loszuwerden und mitzuteilen was eine_r/m besonders gut gefallen hat. Die abendlichen Runden ermöglichten uns direkt auf Wünsche und Kritik der Teilnehmer_innen einzugehen und diese bei der Planung für den nächsten Tag zu berücksichtigen. Dies hat sich als sehr sinnvoll erwiesen und so konnten wir zum Beispiel auf den Wunsch eingehen mehr Zeit für die praktischen Projekte, den Bau des Lehmofens und der Gartenarbeit zu verwenden oder Unklarheiten bezüglich des Programmablaufs für den nächsten Tag klären. Am letzten Tag der Begegnung trafen wir uns zu einer ausführlichen Auswertungsrunde bei der wir mit verschiedenen Methoden arbeiteten. Nach einer kurzen Stimmungsrunde wurden die Teilnehmer_innen gebeten mit farbigen Klebepunkten auf einem Plakat ihre Zufriedenheit mit den Bereichen Ort der Begegnung, Zeitplan, Infrastrukur, Organisation und Gruppengefühl zum Ausdruck zu bringen. Als Ergebnis ließ sich festhalten ,dass allen der Ort der Begegnung gut gefiel, es große Zufriedenheit mit der Organisation gab und sich fast alle in der Gruppe sehr wohl fühlten. Einige Teilnehmer_innen merkten an, dass ihnen der Zeitplan zu straff war und sie sich mehr Freizeit gewünscht hätten. Zur Infrastruktur wurde kritisiert das es für Teilnehmer_innen teils schwer war einen Überblick darüber zu bekommen wo sich welches Werkzeug und Material befindet. Für die Organisator_innen war es manchmal stressig für mehrere Personen gleichzeitig das gewünschte Werkzeug zu organisieren und Sonderwünsche zu berücksichtigen. Anschließend gab es noch eine Runde für weiteres Feedback. Besonders positiv äußerten sich die Teilnehmer_innen über die vielen Exkursionen und den inhaltlichen Input. Es wurde von einigen angemerkt das es ihnen manchmal schwer fiel durchgehend konzentriert und aufnahmefähig zu bleiben, da sie von den Fahrwegen erschöpft waren oder zu wenig geschlafen hatten. Es gab in der Gruppe viel Austausch unter den Teilnehmer_innen, wobei sprachliche Barrieren keine große Rolle spielten. Im Laufe der Begegnung wuchs die Gruppe zu einer engen Gemeinschaft zusammen. Es wurde bedauert, dass es den Organisator_innen nicht möglich war gleichviel Zeit für soziale Interaktion zu verwenden. Viele der Teilnehmer_innen äußerten, dass sie hoffen das wir im nächsten Jahr wieder eine ähnliche Veranstaltung organisieren und sie gerne daran teilnehmen wollen.

Nach Abschluss der Begegnung trafen wir uns nochmal im Team für eine Auswertung um zu rekapitulieren wie zufrieden wir mit der Organisation waren und was wir in Zukunft anders machen würden. Sehr zufrieden waren wir mit dem Rahmenprogramm welches wir auf die Beine gestellt haben und der guten Stimmung in der Gruppe. Für die Teamer_innen war ihre Aufgabe teilweise stressig und es wäre gut gewesen mehr Menschen im Team zu haben. Die Kommunikation mit unseren dänischen Partner_innen/n im Vorfeld der Begegnung hätte schneller und flüssiger funktionieren können. Ansonsten sind wir mit dem Ablauf der Begegnung voll und ganz zufrieden.